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Wir haben mit der Nikon Coolpix L11 7,0 Megapixel und der Canon Digital IXUS 400 4,0 Megapixel fotografiert. Wir haben mit unterschiedlichen Einstellungen experimentiert und am PC dann aus den vielen Bildern dann ausgewählt. Hier war nicht nur die Schärfe der Fotos entscheidend. Wir haben z.T. auch weniger scharfe Bilder ausgewählt, wenn diese eine besonders interessante Aktion darstellten.
Man kann also mit einer recht einfachen Digitalkamera zu guten Bildern von Krebsen im Aquarium kommen, wenn man folgendes beachtet:
- Blitz weglassen (Spiegelung in der Scheibe)
- Kein Zoom (Zoom verursacht eine gewisse Unschärfe. Die Unschärfe rührt daher, dass die Lichtstärke mit steigenden Zoomstufen abnimmt. Das heißt die Kamera muss längere Belichtungszeiten wählen. Das bedeutet Verwacklungsgefahr.)
- Makroprogramm auswählen (das kann bei jeder Kamera anders heißen, es ist eine Einstellung für Bilder bei geringer Entfernung zum Objekt)
- Zimmer gleichmäßig und schwach ausleuchten (keine extremen Lichtquellen, die sich in der Scheibe spiegeln, ggf. bei Sonne die Vorhänge zuziehen)
- Serienaufnahmen
- …und nicht die Geduld verlieren. Kamera mit der richtigen Einstellung immer bereit halten, denn schon nach wenigen Sekunden ist oft die Gelegenheit für ein grandioses Foto vorbei.
Dennoch werden einige Bilder einen leichten Grünstich aufweisen. Ein gutes Fotobearbeitungsprogramm hilft hier. Autokorrekturen dürfen jedoch nur mit großer Vorsicht angewendet werden, weil die Programme hier oft eine zu kräftige Farbkorrektur vornehmen. Je nach Beleuchtung und Entfernung zum Objekt kann die Notwendigkeit zur Nachbearbeitung völlig unterschiedlich sein.
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